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Während der Behandlung

Über diese Ressource

Autor: Regionales Krebsprogramm Waterloo-Wellington

Überarbeitet: Februar 2013

PEM-Nr.: PEM6170

Was ist das?

ONJ ist eine schwerwiegende Erkrankung des Kiefers, bei der Bereiche abgestorbenen Knochens freiliegen und nicht heilen. Sie kann spontan, aufgrund einer Zahnerkrankung oder nach einer Zahnbehandlung auftreten. Sie haben ein erhöhtes Risiko, da Sie eine knochenmodifizierende Therapie erhalten. Zu dieser Gruppe von Medikamenten gehören Pamidronat (Aredia), Zoledronsäure (Zometa), Clodranat (Bonefos) und Denosumab (Xgeva).

In seltenen Fällen kann eine knochenmodifizierende Therapie zur Zerstörung des Kieferknochens und zu Osteonekrose (ONJ) führen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Krankenschwester über Ihre Zahnarztgeschichte und alle notwendigen Zahnbehandlungen.

Wie kann ich feststellen, ob ich an ONJ leide? 

Die Diagnose wird von einem Zahnarzt oder Arzt gestellt. Zu den Anzeichen können gehören:

  • Lockerung eines Zahns/von Zähnen
  • Schwellung des Weichgewebes (z. B. Zahnfleisch)
  • Infektion des Weichgewebes (z. B. Drainage)
  • Zahn- oder Kieferschmerzen (z. B. das Kiefergefühl ist schwer oder taub)
  • Freiliegender Knochen im Kieferbereich

Bitte informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Krankenschwester umgehend, wenn Sie eines der oben genannten Symptome bemerken. Kontaktieren Sie das Callcenter unter der Nummer 519-749-4380, montags bis freitags von 8:30 bis 16:00 Uhr. Hinweis: An gesetzlichen Feiertagen haben wir geschlossen.

Wie kann ich ONJ vorbeugen?

  • Lassen Sie sich möglichst vor Beginn der Knochenmodifikationstherapie einer gründlichen zahnärztlichen Untersuchung unterziehen und alle erforderlichen Behandlungen durchführen. Informieren Sie Ihren Zahnarzt darüber, welche Medikamente Sie einnehmen. Zahnreinigungen und Füllungen können weiterhin durchgeführt werden.
  • Vermeiden Sie während der Behandlung mit knochenmodifizierenden Therapien elektive oder chirurgische Eingriffe im Mundbereich (z. B. Zahnextraktionen, Kronenverlängerungen). Es ist besser, vorhandene Zähne und Zahnwurzeln zu erhalten, wenn dies möglich ist.

Während der Therapie sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrer Krankenschwester/Ihrem Krankenpfleger, bevor Sie dringende oder elektive zahnärztliche/orale Eingriffe vornehmen lassen. Es muss geplant werden, wie lange Sie vor und nach dem Eingriff Ihre Medikamente absetzen müssen, welche Antibiotikatherapie Sie benötigen und welche Mundspülung Sie verwenden sollen.

  • Achten Sie auf eine gute Mundhygiene:
  • Mit dem Rauchen aufhören;
  • Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum.
  • Ernähren Sie sich so, dass das Risiko für Karies sinkt (z. B. weniger Zucker).
  • Halten Sie den Mund mit Wasser feucht (verringert das Risiko von Karies);
  • Zähneputzen nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen;
  • Putzen Sie Ihre Zähne täglich mit Zahnseide, es sei denn, Ihr Arzt rät Ihnen davon ab.
  • Überprüfen Sie täglich Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch im Spiegel.
  • Lassen Sie Ihre Zahnprothese regelmäßig überprüfen, falls Anpassungen erforderlich sind, um Reizungen oder Verletzungen zu vermeiden. Der Zahnarzt sollte auch die Mundgesundheit überprüfen.
  • Lassen Sie alle sechs bis zwölf Monate eine zahnärztliche Untersuchung durchführen (routinemäßige Zahnreinigungen und Füllungen sind unbedenklich).
  • Wenden Sie sich bei verdächtigen Symptomen oder Veränderungen Ihrer Mundgesundheit umgehend an Ihren Zahnarzt.
Logo für das regionale Krebsprogramm Waterloo Wellington, Ontario Health (Cancer Care Ontario)
Schwarz-weißer QR-Code auf weißem Hintergrund. Der QR-Code ist zentriert und enthält verschlüsselte digitale Informationen.

Verwenden Sie diese Ressource nur zu Informationszwecken. Sie ersetzt nicht die medizinische Beratung durch Ihren Arzt oder andere medizinische Fachkräfte.

E-Mail: wrhn

Website: www.cancerwaterloowellington.ca